Cache(r)typen
Diese verflixten kleinen Dinger.
Leider viel zu oft werden sie von den Ownern einfach so in die Gegend geschmissen.
Aber es gibt auch Ausnahmen.
Dann merkt man, dass sich bei der Auswahl richtig viel Mühe gemacht wurde. Hier einer an einer kleinen Kapelle und in der Beschreibung gibt es auch direkt noch etwas geschichtliches.
Wieder ein anderer befindet sich mitten auf einer Eisenbahnbrücke, die aufwendig über eine Bundesstraße gebaut wurde, nur um kurz darauf stillgelegt zu werden.
Wieder andere bemühen einen, mit Adleraugen Auffälligkeiten (Warum wird das Teil auf der linken Seite mit drei und auf der rechten Seite nur mit zwei Schrauben gehalten?) zu entdecken.
Wir zählen uns mittlerweile zu Genusscachern. Für uns heißt das, dass die Beschreibung am heimischen Rechner erst einmal ausgiebig studiert wird. Manchmal prüft man dann auch, was so in den Logs steht. Hier kann man dann schnell feststellen, wie der Owner tickt und der Fundort (für die Wahl der richtigen Bekleidung) beschaffen ist.
So kann man sich dann mal eine Mühlentour und wieder ein anderes Mal eine Kirchen- und Kapellentour basteln.
In fremden Gegenden und Ortschaften wird es dann ganz interessant. So habe ich mir in Dortmund mal drei Micros ausgesucht, wovon einer eigentlich gar nichts in der Auswahl zu suchen hatte. Denn dieser sollte sich auf einem alten Friedhof befinden.
Diese Orte hatten wir grundsätzlich von unserer Suchliste verbannt. Aber ich war neugierig, wie man anderenorts mit solch heiklen Orten umgeht. Und als ich die Fundstelle erreicht hatte, war ich angenehm überrascht.
Kein Versteck an einem Grab. Gräber gab es, bis auf drei oder vier alte Familiengräber, dort nicht mehr.
Der Fundort war ein alter, hohler Baum, mitten in einem zwischenzeitlich auf dem Gelände entstandenen Park mit uraltem Baumbestand.
Später mehr über unsere Erfahrung mit Rätsel- und Mysterycaches.





